Mit einer Pop-up-Ausstellung im Rahmen des Willkommensfests Klêb a Sol am 21. Mai 2026 hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) den Startschuss für die Ausstellung zum Thema 35 Jahre Städtebauförderung in Cottbus/Chóśebuz gegeben.
Die Stadtentwicklung vieler brandenburgischer Städte ist eine Erfolgsgeschichte, die landesweit mit 4,1 Milliarden Euro durch die Städtebauförderung begleitet wurde und nach wie vor wird. Die Entwicklung bewegt sich dabei stets zwischen Tradition und Moderne. Mit der Ausstellungsreihe schaut das MIL in fünf Städten Brandenburgs auf deren Geschichte zurück.
In Cottbus/Chóśebuz ist die Ausstellung erstmals am 04. Juni 2026 im Vorprogramm der ModellSTADTerkundung zu sehen. Ab 17:00 Uhr sind die Türen des Foyers am Standort der ehemaligen Tuchfabrik C.S. Elias (Ostrower Damm 1-3) für interessierte Gäste geöffnet. Neben Erläuterungen zur Stadtentwicklung der letzten 35 Jahre verdeutlichen Vorher-/Nachher-Fotos die Sanierungserfolge der Stadt.
Im Jahr 1991 wurde Cottbus/Chóśebuz als eine von elf ostdeutschen Städten in das Modellstadtprojekt aufgenommen und rund 125 Hektar wurden als Sanierungsgebiet festgelegt. Die Liste der dadurch geförderten Projekte umfasst rund 600 Maßnahmen, darunter der Altmarkt oder das Filmtheater Weltspiegel. Dabei hat Cottbus bis heute über 258,3 Millionen Euro aus der Städtebauförderung erhalten.
Ab 08. Juni 2026 kann die Ausstellung dann im Stadtlabor CoCo (Burgstraße 21/22) zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden.


Mehr Vorher-/Nachher-Bilder gibt es auf der Webseite der Modellstadt.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL): Pop-up-Ausstellung zu 35 Jahre Städtebauförderung [Link] & Begleitdokumentation Wanderausstellung Cottbus/Chóśebuz