INNENSTADTFONDS

(VERFÜGUNGSFONDS)

Innenstadt
Cottbus/Chóśebuz

Bisherige geförderte Projekte

Hinweis: Die Darstellung mit Bildern zeigt Projekte, welche bereits umgesetzt wurden. Projekte ohne Bilder zeigen die im Innenstadtfonds bestätigten, aber noch nicht umgesetzten Projekte.

Projekte in 2023:

Projekte in 2023:

Wellenbrecher-Party

Fassadenaufwertung durch Markisen (vomFASS)

Ausstellung Stadtmuseum 2

Kirche FeG_Raum für die Stadt

Öffentlicher Trinkwasserbrunnen Spremberger Straße

Kiezfestival trifft Schiene

Liebe kennt keine Liga

Blechenskulptur

Cottbus/Chóśebuz die 20er Jahre

Projekte in 2022/23:

Projekte in 2022/23:

Märchen zum Weihnachtsmarkt

Naturkundliche Ausstellung

Kultursalon Bunter Bahnhof

Downloads

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Erklärung

Zur Unterstützung der Innenstadtentwicklung wird ein niedrigschwellig angelegter Verfügungsfonds mit geringem bürokratischen Aufwand etabliert. Er wird zu 50 % aus Mitteln der Bundesförderung „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“(ZIZ) finanziert. Die übrige Finanzierung von maximal 50 % wird durch Mittel Dritter, u.a. durch Vertretende der Wirtschaft, lokale Vereine, Immobilien- und Standortgemeinschaften und/oder private Akteur*innen gedeckt.
Die zu fördernden Maßnahmen müssen den Zielen der integrierten Stadtentwicklung auf Gesamtstadt-, Stadtteil- und Quartiersebene entsprechen. Zu den möglichen Aktivitäten gehören bspw. Projekte der Öffentlichkeitsarbeit und des Stadtmarketings wie öffentliche Informationsveranstaltungen, Kultur- und Sportevents und Aktionen zur Belebung der Innenstadt (Straßenfeste, Illumination, Konzerte etc.).

Zur Umsetzung des kommunalen Handlungsleitfadens zur Fördermittelvergabe aus Innenstadtfonds wurde das lokale Entscheidungsgremium „Innenstadt“ gegründet.

Bei einer Auftaktveranstaltung am 27. September 2022 wurden erste Impulse und Ideen ausgetauscht sowie Fragen der Teilnehmer*innen beantwortet. Für alle die nicht dabei sein konnten, soll die nachfolgende Aufzeichnung der Veranstaltung die Inhalte wiedergeben. Bei Fragen oder Ideen wenden Sie sich gern per E-Mail unter perspektive@cottbus.de.

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Citymanagement Cottbus/Chóśebuz 
Spremberger Straße 29
03046 Cottbus
E-Mail: citymanagement@innenstadt-cottbus.de

Kathleen Hubrich 0172 632 5322 | 0355 52955531 | kathleen.hubrich@innenstadt-cottbus.de

Marco Wentworth 0162 3085618 | 0355 52955532 | marco.wentworth@innenstadt-cottbus.de

Stadtverwaltung Cottbus/Chóśebuz 
Fachbereich Stadtentwicklung
Karl-Marx-Straße 67
03044 Cottbus

Carolin Buttker
Telefon: 0355 – 612 4144
E-Mail: stadtentwicklung@cottbus.de

DSK Deutsche Stadt- und
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH
Ostrower Straße 15
03046 Cottbus

Mike Lux
Telefon: 0355 – 78002 25
E-Mail: Mike.Lux@dsk-gmbh.de

Wellenbrecher - Party

Projektbezeichnung: Wellenbrecher – Party
Projektträger: Clubkommission Cottbus e. V.
Projektumsetzung: 24. – 25. 11.2023
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 6.000 €

An zwei Tagen wurde in sechs Locations das überstehen der schwierigen Zeit während der Corona-Pandemie gefeiert. Mit dabei waren: Scandale, Marie23, Chekov, Bebel, Galerie Fango, Käfig. In jeder Location fand ein Teil des Events statt, sodass die Gäste animiert wurden, sich in Cottbus zu bewegen, neue Orte kennenzulernen und so die Innenstadt zu beleben. Gemeinsam hat die Clubkommission Cottbus gezeigt, dass nur der Zusammenhalt untereinander es ermöglicht hat, dass Clubs, Veranstalter*innen und Kulturschaffende noch existieren.

Fassadenaufwertung durch Markisen (vomFASS)

Projektbezeichnung: Aufwertung der Fassade durch Anbringung von Markisen in der Spremberger Straße
Projektträger: Anja Klausnitz
Projektumsetzung: Oktober/November 2023
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 5.767,33 €

Die Maßnahme umfasst die Erneuerung von drei Markisen an der Fassade des traditionsreichen Geschäftshauses in der Spremberger Straße. Die Anbringung der Markisen wertet das Gebäude optisch auf und verbessert das Gesamtbild der Einkaufs- und Flaniermeile der Spremberger Straße.

Ausstellung Stadtmuseum 2

Projektbezeichnung: Aufbau der Naturkundeausstellung und der Archäologischen Ausstellung im Stadtmuseum
Projektträger: Historischer Heimatverein e.V.
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 23.000 €

Im Stadtmuseum Cottbus/Chóśebuz werden in einem zweiten Projektabschnitt die naturkundliche und archäologische Ausstellung entwickelt und aufgebaut. Hierfür steht der Sammlungsbestand von ca. 450.000 Objekten zur Verfügung. Schwerpunkt in der archäologischen Sammlung bilden Funde aus den Braunkohleabbaugebieten in den Lausitzen. Diese ermöglichen einen Einblick in die vorgeschichtliche Entwicklung und dokumentieren zugleich einen Aspekt der Geschichte des Braunkohleabbaus unserer Region. Die grafische Umsetzung der Ausstellung muss sich in das bisherige System der Dauerausstellung einordnen. Hierfür ist die Umgestaltung des Prologs und einer Vitrine im Zeitalter der DDR-Geschichte notwendig. Der Ausbau der bisherigen Ausstellungen des Stadtmuseums erhöht die Attraktivität durch die Schaffung neuer Angebote für Bürger*innen und Gäste der Stadt. Die Gestaltung der Ausstellung orientiert sich vordergründig an der Zielgruppe der Schüler*innen sowie an den Grundzügen des Lebenslangen Lernens.

Kirche FeG_Raum für die Stadt

Projektbezeichnung: Einrichtung mittendrin_Raum für die Stadt Cottbus/Chóśebuz
Projektträger: Kirche FeG mittendrin Cottbus/Chóśebuz
Projektumsetzung: Eröffnung am 15.10.2023
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 12.019,17 €

Die Kirche mittendrin hat die Räumlichkeiten in der Spremberger Straße 29 (ehemalige „Stadt Cottbus“) angemietet, um dort als Verbindungsglied zwischen Akteur*innen einen Mehrwert für die Innenstadt Cottbus/Chóśebuz zu erzeugen und diese zu beleben. Die Räumlichkeiten wurden für die Cottbuser Bürger*innen zugänglich gemacht, um ihnen ein geschichtsträchtiges Stück Kultur- und Identifikationsgut wieder zurückzugeben. Gemeinnützige Vereine und Initiativen können sich in die Räumlichkeiten einmieten, aber auch soziale und kulturelle Angebote wie NewComer-Dinner, Poetry Slams oder Lesungen sollen dort stattfinden. An Sonntagen dient der Ort kirchlichen Gottesdiensten. Auch für Kinder und Jugendliche soll es Angebote geben (z. B. Indoorspiele- und Bastelprogramme in der Winterzeit). Musiker*innen und Künstler*innen erhalten ebenfalls die Möglichkeit, ihre Talente in diesen Räumlichkeiten zu fördern. Partnerschaften mit den umliegenden Akteur*innen sollen gemeinsame Aktionen hervorbringen. Die verschiedensten Veranstaltungsformate sprechen breite Alters- und Zielgruppen an und locken diese in die Innenstadt. Die Initiative fördert außerdem Kreativität und Eigeninitiative für Bürgerbeteiligung. Eine innerstädtische Zusammenarbeit besteht unter anderem mit dem Stadtmarketing Cottbus/Chóśebuz, dem Kulturbereich der Stadt Cottbus/Chóśebuz sowie der Initiative „Cottbus macht’s“ und soll weiter ausgebaut werden.

 

Öffentlicher Trinkwasserbrunnen Spremberger Straße

Projektbezeichnung: Öffentlicher Trinkwasserbrunnen Spremberger Straße
Projektträger: LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG
Projektumsetzung: 10.10.2023
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 6.750 €

In der Spremberger Straße (südlich der Synagoge) wurde ein öffentlicher Trinkwasserbrunnen errichtet, welcher die Cottbuser*innen sowie Besucher*innen mit kostenlosem Trinkwasser versorgt. Frei verfügbares Trinkwasser im öffentlichen Raum dient nachhaltig der gesundheitlichen Daseinsvorsorge von Passant*innen, verschafft den Nutzer*innen eine gesunde und gezielte Abkühlung und ermöglicht somit, sich an durch den Klimawandel häufiger werdenden Hitzetagen, einen angenehmeren Aufenthalt in der Cottbuser Innenstadt.

Kiezfestival trifft Schiene

Projektbezeichnung: Bunter Bahnhof Kiezfestival
Projektträger: Bunter Bahnhof Cottbus UG
Projektumsetzung: 16.09.2023
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 20.000 €

Das „Bunter Bahnhof-Kiez-Festival“ war ein zweitägiges Open-Air-Event auf dem Gelände des ehemaligen Spreewaldbahnhofes (heute Kultursiedlung Bunter Bahnhof). Auf dem Programm standen kreative live Performances von Straßenkünstler*innen sowie ein PopUp Food-Court mit lokalen Akteur*innen. Die gute verkehrstechnische Anbindung machte das Festival auch für Besucher*innen aus dem Lausitzer Umland attraktiv. Das Kiez-Festival entsteht in Kooperation mit ROTEC, der Galerie Brandenburg, dem Geflüchteten Netzwerk, Art:Frontale sowie der Clubkommission Cottbus. Es bildete den Startschuss für eine jährliche Eventserie in Kooperation mit anderen Lausitzer Kulturbahnhöfen wie dem „Gleis 3“ in Lübbenau. Damit soll die Innenstadt von Cottbus/Chóśebuz als multifunktionales und resilientes Zentrum gestärkt und vernetzt werden sowie den Strukturwandel als Kulturmetropole untermauern. Das Event bietet außerdem eine Plattform, um Menschen aus unterschiedlichen Hintergründen und Altersgruppen aus Cottbus/Chóśebuz und dem Umland zusammenzubringen. Lokalen Künstler*innen sowie Gastronom*innen wird eine Bühne geboten und die Stadt Cottbus/Chóśebuz als überregional attraktives touristisches Ziel beworben.

Liebe kennt keine Liga

Projektbezeichnung: Innenstadt Promoaktion „Liebe kennt keine Liga“ 2023
Projektträger: LR Medienverlag GmbH
Projektumsetzung: 31.08. – 03.09.2023
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 20.000 €

Die LR Medienverlag GmbH (Lausitzer Rundschau) hat anlässlich des „Liebe kennt keine Liga“ Open-Airs im Cottbuser Stadion der Freundschaft eine begleitende Promoaktion in der Innenstadt von Cottbus/Chóśebuz umgesetzt. Dafür wurden zehn Fußballlegenden des FC Energie Cottbus in Form von lebensgroßen Styroporfiguren mit Lackierung in der Innenstadt platziert und standen aufmerksamkeitsstark vor und in Geschäften von Partnerunternehmen in der Innenstadt, z. B. vor dem Citymanagement Cottbus/Chóśebuz oder dem Blechen Carée. Parallel dazu fand eine Social Media Kampagne unter anderem über die Facebook- und Instagram-Kanäle „Liebe kennt keine Liga“, „Lausitzer Rundschau“, „Kultikk“, sowie „Lausitzer Woche“ statt. Auch in der Printproduktion der LR, der Lausitzer Woche und Kultikk wurde darüber berichtet. Die meisten Abstimmungen hatte Eduard Geyer bekommen (ehemaliger Trainer von Energie Cottbus).

Blechenskulptur

Projektbezeichnung: Wiedererrichtung Carl-Blechen-Denkmal im Carl-Blechen-Park
Projektträger: Carl-Blechen-Gesellschaft e.V. Cottbus/Chóśebuz, BTU Cottbus-Senftenberg, Lehrstuhl Umweltplanung
Projektumsetzung: 29.07.2023
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 12.500 €

Als Wunde im Innenstadtbild von Cottbus/Chóśebuz klaffte seit einem Diebstahl im Jahr 2008 das leere Denkmal des Malers Blechen, das 1957 durch den Bildhauer Jürgen von Woyski (1929-2000) im Auftrag des Stadtrates geschaffen wurde und über Jahrzehnte wichtiger Treffpunkt der Stadtgesellschaft war. Der verlorene Bronzeguss zeigte den Maler im Stil des DDR-Realismus als zeichnende Standfigur. Zum 225. Geburtstag des in Cottbus/Chóśebuz geborenen Künstlers Carl Blechen, am 29. Juli 2023, wurde die leere Basis des Denkmals im Carl-Blechen-Park an der Spree durch ein Standbild neu besetzt. Die dafür entstandene Standfigur „Der Zeichner“ des Künstlers Steffen Mertens orientiert sich in Plinthengröße und Höhe an den Proportionen der verlorenen Plastik im Cottbuser Blechenpark, interpretiert sie jedoch modern und zeigt einen zerrissenen Künstler. Die Umsetzung des neuen Denkmals für Carl Blechen soll den namensgebenden Ort stärker im Bewusstsein der Zivilgesellschaft als Identifikationsort verankern und bietet vielfältige und nachhaltige Ansatzpunkte für städtische Akteurskommunikation und bürgerschaftlichem Engagement, Verbindungen zu Heimatverbundenheit sowie regionaler und internationaler Kunstwelt.

Cottbus/Chóśebuz die 20er Jahre

Projektbezeichnung: COTTBUS/Chóśebuz – Die 20er Jahre im Spiegelbild der Zeit
Projektträger: Lichtgalerie Cottbus/Chóśebuz
Projektumsetzung: 29.06.2023 – 09.07.2023
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 19.575 €

Das Kunstprojekt zielte auf die goldenen 1920er Jahre ab und will die Verbindung zu den heutigen erneuten 2020er Jahren herstellen. In Szene wurden die 1920er gesetzt. Die Betrachterin oder der Betrachter sollte die Parallelen zum Zeitgeschehen von heute selbst entdecken. Durch nonverbale Kommunikation zeigte das Projekt, mit einem Blick auf die Geschichte, welche Besonderheiten es auch in diesem Jahrhundert wiedergibt. Das verwendete Stilmittel war eine freistehende City-Galerie, in der auf 60 Bildträgern jeweils 3,50 m x 2,20 m bedruckte Stoffe montiert wurden. Die Stoffe zeigten Motive der 1920er sowie 2020er Jahre. Projektbeteiligte waren unter anderem das Stadtmuseum Cottbus/Chóśebuz, das Stadtarchiv Cottbus/Chóśebuz, Ekaterina Orba und Chillout Lichtdesign. Die Ausstellung war an drei Standorten zu sehen: Platz am Stadtbrunnen (Heronplatz), Postparkplatz und Erich Kästner Platz und sollte Anreize für Verkehrsteilnehmer*innen bieten, die flüchtig im Verkehr wahrgenommene Galerie fußläufig zu erleben.

Märchen zum Weihnachtsmarkt

Projektbezeichnung: Wintermärchen: Die Stadt gehört den Menschen
Projektträger: Lichtgalerie Cottbus/Chóśebuz
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 19.764,50 €

Ein historisches Märchenbuch von 1939 kurz vor dem 2. Weltkrieg war die Grundlage für das Projekt. Dieses Märchenbuch wurde digitalisiert und der gewonnene Inhalt auf große Segel montiert. Die unterleuchteten Märchensegel erhielten eine programmierte Lichtperformance. Dadurch entstand ein begehbares, am Abend leuchtendes Märchenbuch. Es wurden ca. 20 Ständerwerke mit einer Höhe von weniger als 5 m auf der Wiese am Postparkplatz aufgestellt. Die Kunst war barrierefrei und zu allen Tageszeiten erlebbar. Das Projekt sprach durch die altdeutsche Schrift und das Stilmittel „Märchen“ Jung und Alt an und bat ein konsumfreies kulturelles Erlebnis sowie einen Anziehungspunkt für die Innenstadt.

Video zum Projekt (© Jörn Hanitzsch):

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Art:Natale

Projektbezeichnung: Art:Natale – Adventslicht für die Kunst in der City
Projektträger: Art:Frontale e.V. (gemeinnütziger Verein)
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 9.500 €

Das Projekt Art:Natale war ein energiesparendes, dennoch leuchtendes und aktivierendes Spiel um die Fassadenkunst in Cottbus/Chóśebuz. Es war Teil eines Konzeptes für einen begehbaren öffentlichen Kunstpfad des gemeinnützigen Vereins Art:Frontale e.V. Vier Fassaden der Innenstadt wurden an den Adventswochenenden stundenweise in den dunklen Tageszeiten mit Kunstwerken lokaler Künstler*innen beleuchtet. Die konkreten Orte der Installationen wurden nicht bekannt gegeben, um möglichst viele Gäste und Bewohner*innen anzuregen, in der Cottbuser City auf die Suche zu gehen. Die Aktion half lokalen Künstler*innen an Sichtbarkeit zu gewinnen. Im Sinne einer „Pop-up City“ konnte Kunst und Kultur als zeitlich und räumlich flexibles Angebot die Innerstadt beleben und die zivilgesellschaftliche Identität stärken. Der öffentliche Raum wurde temporär aufgewertet, es entstand ein nichtkommerzieller, konsumunabhängiger Erlebnisraum – Kunst für alle.

Aufbau einer naturkundlichen Ausstellung im Stadtmuseum

Projektbezeichnung: Aufbau einer naturkundlichen Ausstellung im Stadtmuseum
Projektträger: Historischer Heimatverein Cottbus e.V.
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 10.000 €

Der Aufbau der naturkundlichen Ausstellung ergänzt die bisherige Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte im Erdgeschoss. Ausgehend von zunehmenden Nachfragen zu naturkundlichen Vermittlungsangeboten wird nun im Kellergeschoss auf ca. 120 m² auf der Grundlage der Sammlungsbestände und mit dem Blick auf die aktuellen Diskussionen zum Themenkomplex Naturschutz, Umweltproblematik, Klimaerwärmung und Ausstieg aus fossilen Energieträgern ein neuer Ausstellungskomplex eingerichtet. Der Projektantrag fördert die Anfertigung von speziellen Vitrinen für einige ausgewählte Ausstellungsobjekte, andere Vitrinenschränke müssen für die geplante Nutzung umgebaut werden. Der Ausbau der bisherigen Ausstellungen des Stadtmuseums erhöht die Attraktivität durch die Schaffung neuer Angebote für Bürger*innen und Gäste der Stadt. Die Gestaltung der Ausstellung orientiert sich vordergründig an der Zielgruppe der Schüler*innen sowie an den Grundzügen des Lebenslangen Lernens.

Kultursalon bunter Bahnhof

Projektbezeichnung: Kultursalon Cottbus/Chóśebuz
Projektträger: Aglaja Sprengel
Mittel aus dem Verfügungsfonds: 7.500 €

Die Kultursiedlung Bunter Bahnhof in Cottbus/Chóśebuz wird als Ort der bildenden Kunst durch das Projekt mit klassischer Musik bereichert. Dazu dient eine Veranstaltungsreihe im Jahr 2023 mit acht klassischen Konzerten, moderiert, mit Dialog und Austauschforum. Es ist kein reines Konsumerlebnis, sondern auch ein partizipativer Prozess zum Austausch zwischen Künstler*innen und Publikum, sowie der Besucher*innen untereinander. Die Musik wird von Literatur und bildender Kunst sowie Diskussionen und Fragerunden im Programm ergänzt. Themen der Spielzeit sind unter anderem „Liebe im Wandel der Zeit von Zwangsheirat bis Tinder“ oder „Vom Minnesang bis Adele“ (pro Veranstaltung eine Kunstepoche). Das Projekt sorgt für eine weitere Belebung des Bunten Bahnhofes in Cottbus/Chóśebuz, bietet eine Bühne für regionale Künstler*innen sowie einen Begegnungsraum für Kulturinteressierte und Kulturakteur*innen und schafft einen Ort als kulturelles Aushängeschild der Region.